Kapuvár
Naturgegebenenheiten
„Das heisse Gold: nicht nur heiss sondern auch flüssig und daneben,
dass es bewiesen unterschiedliche Krankheiten heilen kann
steht es unversiegbar zur Verfügung,
ist für alle zugänglich,
an seinem Abbau ist unsere Heimat eine richtige Grossmacht.
Ja, es ist das Heilwasser.”


Im Gebiet von Kapuvár wurde mit den Tiefbohrungen in den 1960-er Jahren im Rahmen der Kohlenwasserstoff-Forschung begonnen. In unserem Gebiet wurden keine Erdöl-, und Erdgasfelder gefunden,allerdings der Thermalwasserbestand ist bedeutend. Das Thermalwasser wurde lange für die Heizung von Glashäusern und Wohnhäusern, beziehungsweise zur Bertreibung des Thermalbeckens des Strandbads verwendet. Die Verwendung des Wassers zu den Heilzwecken wurde nach der Qualifizierung für Heilwasser möglich. Das Heilwasser kann als Bassinbad oder Wannenbad verwendet werden.

Bedeutende Parameter des Thermalbrunnens:
  • Fusstiefe: 1800 m
  • Abflussmenge: 400 l/s
  • Temperatur: 67 °C
  • Pegelstand:  -12,3 m
  • Konzentration der gelösten Salze insgesamt: 14337 mg/l.

Nr. des Beschlusses des Wohlfahrtsministeriums über die Genehmigung der Bezeichnung „Heilwasser”: 80/Gyf-1992

Heilanzeigen:

  • Degenerative Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen,
  • Bandscheibenveränderungen,
  • Chronische Arthritis,
  • Bechterew Krankheit,
  • Weichteilrheumatismus,
  • Rehabilitation nach orthopädischen und neurochirurgischen Operationen,
  • Unfallnachbehandlungen,
  • Chronische gynäkologische Entzündungen,
  • Chronische urologische Entzündungen.

Der Thermalbrunnen Nr. II. liegt im nord-östlichen Teil der Stadt, etwa 1 km von der Wasen Ferienpark entfernt, den wir auf der nachstehenden Karte mit dem Pfeil angezeigt haben. Die Lieferung des Thermalwassers bis zum Ferienpark geschieht mittels Leitungen.Das ärztliche Experimentprotokoll hat mit zweifacher, blinder Folgemethode die Effizienz der Bäderbehandlung der Patienten mit chronischen Bewegungsorgankrankheiten, sowie der Inhalationskur der Patienten mit chronischen Atmungsorgankrankheiten untersucht. Laut der Ergebnisse im Vergleich mit den Ergebnissen der Kontrollgruppe wurde festgestellt, dass das Wasser zur Behandlung dieser Krankheiten geeignet ist. Wegen seinem hohen Salzgehalt kann das Wasser auch zur Badebehandlung von chronischen gynäkologischen Krankheiten erfolgreich eingesetzt werden. Der Kreis der sich auf das Thermalwasser basierenden Therapien erweitert sich mit der Eröffnung des Heilgebäudes fortlaufend (Wannenbad, Massage, Heilgymnastik, Physiotherapie, etc.) Mit der Anlegung eines geschlossenen Inhalatoriums und mit der Verwendung des Heilwassers in Form der modernen Zerstäubungsmethode kann auch die laufende Behandlung der chronischen Atmungsorgankrankheiten gesichert werden.

ZUSAMMENTSETZUNG DES HEILWASSERS - KAPUVÁR, BRUNNEN NR. 2

  

Komponenten:                              mg              millimol                   Than

                                                                         in einwertigem Ion            equivalent %

Kalium                          K

108

112,76

1,40

Natrium                        Na

4300

188,26

95,73

Ammonium                  NH4

38

2,11

1,07

Kalzium                        Ca

30,0

1,50

0,76

Magnesium                   Mg

20,8

1,72

0,87

Eisen                            Fe

0,3

0,01

0,01

Litium                           Li

2,1

0,30

0,16

                                Kation:

4499

196,66

100,00

Chlorid                            Cl

2800

78,94

40,80

Bromid                           Br

4

0,05

0,03

Iodide                             J

2,52

0,02

0,01

Fluoride                           F

1,4

0,07

0,04

Sulfat                           SO4

108

2,25

1,16

Hydrogencarbonat      HCO3

6380

112,00

57,88

Sulfid                           S

2,8

0,17

0,08

                                Anion:

9749

193,50

100,00

Metaweinsaure      HBO2

 

39

 

-

 

-

Metakieselsaure

     H2SIO3

 

50

 

-

 

-

Freie Kohlensaure

    CO2

 

631

 

-

 

-

Thermalquelle mit grosser Salzkonzentration, Natriumwasserstoffcarbonat und Chlorid, welche wegen ihr Iodidiongehalt zu den jodhaltigen, wegen ihr Sulfidiongehalt zu den sulfidhaltigen Mineralwässer gezählt werden kann. 

Bedeutend ist auch das Litium- und Metakieselsäuregehalt des Wassers.

 

Anwendbare Therapien:
  • Badekur,
  • Inhalationsbeatmung

Heilanzeigen des Wassers:

  • Bewegungsorgankrankheiten
  • Gynäkologisch
  • Nachbehandlung
  • Atemwege, Lunge

Arten der Dienstleistungen des Thermalbads:

  • Kohlensäurebad
  • Wannenbad
  • Heilmassage
  • Knochendichte Untersuchung
  • Osteoporosis Untersuchung
  • Turnbehandlung individuell und in der Gruppe
  • Wärmebehandlung mit Paraffin
  • Komplexe Physiotherapie
  • Inhalatorium
  • Tangentor
  • Laserbehandlung
  • Arztpraxis
  • Sauna
  • Zahnmedizin
  • Akupunktur

Unter Berücksichtigung die Möglichkeiten der Verwendung liegt die Qualität des Heilwassers laut der ungarischen Einstufung auf Platz 3, hinter Igal und Hévíz.

Thermalbad

Eine Form der Verwertung des oben beschriebenen Wassers wurde mit der Eröffnung des Strandbades möglich. Das erste Becken des Strand- und Thermalbades Flóra in Kapuvár wurde 1981 an die Einwohner von Kapuvár und Umgebung übergegeben. Das Schwimmbecken mit einer Wasseroberfläche von 400 m2 ist mit einem Wasserdrehgerät versehen, enthält gereinigtes Leitungstrinkwasser, ähnlich wie das 1982 verfertigte Lernbecken mit einer Grösse von 200 m2 und die zwei Kinderbecken. Das städtische Strandbad funktioniert seit 1983, als das Thermalbecken fertig wurde als Thermalbad. Nachdem die ärztlichen Untersuchungen erwiesen haben, dass das zur Verfügung stehende Thermalwasser neben der Heilwirkung bei Bewegungsorgankrankheiten auch zur Verminderung, Heilung von Beschwerden der Atmungsorgankrankheiten geeignet ist wurde auf der Gelände des Bades auch ein Inhalationshütte aus Faschine aufgebaut. Seit 2006 erwartet die Anlage ihre Gäste im ganzen Jahr.


 

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